Studien: Information für Patientinnen und Eltern

Titel: COVID-19 Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Neugeborenes.
Englisch: Covid-19 Related Obstetric and Neonatal Outcome Study (CRONOS)
Sponsor: Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM)

Sehr geehrte Patientin, liebe werdende Eltern,

Die Mitglieder der DGPM freuen sich über jede normale Schwangerschaft, gesunde Mütter und ihre gesunden Kinder. Aktuell sind wir weltweit von einer Infektionskrankheit mit hohem Ausmaß betroffen. COVID-19 ist ein Virus der Corona-Gruppe, das insbesondere die Atemwege und Lunge befällt. Schwangere Frauen und ihre neugeborenen Kinder sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht in größerer Gefahr, als andere Menschen. Eine Übertragung auf das ungeborene Kind ist unwahrscheinlich.

Trotz eines medizinischen Wissenszuwachses bestehen unzureichende Kenntnisse zu Krankheits-Verlauf und Behandlungen. Eine nachgewiesene hilfreiche Therapie gibt es aktuell (noch) nicht.

Die DGPM setzt sich seit Jahrzehnten für die Gesundheit von Mutter und Kind ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Bestrebungen seiner Mitglieder zu unterstützen, Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter, Kind und Familie weiter zu erforschen.

Für die Erforschung von Krankheiten wird die Sammlung von möglichst vielen Daten immer wichtiger, um sich ein ganzheitliches Bild zu machen und neue Behandlungswege abzuleiten.

Daher haben wir ein multizentrisches Projekt ins Leben gerufen, bei der Daten zu vielen betroffenen schwangeren Frauen, deren Partner und ihren Kindern in einer gemeinsamen Datenbank gespeichert werden, um sie von Ärztinnen/Ärzten und Wissenschaftlerinnen/ Wissenschaftlern für die Erforschung von Krankheiten und Behandlungen auszuwerten.

Die Teilnahme an dieser Studie steht allen Kliniken in Deutschland offen.

In die Studie eingeschleust werden schwangere Frauen mit nachgewiesener oder sehr wahrscheinlicher Infektion mit dem COVID-19-Erreger SARS-CoV2. Im Rahmen der Studie erfolgt zum gegenwertigen Zeitpunkt keine Testung von möglicherweise betroffenen Frauen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und Gesundheit

Prof. Dr. Mario Rüdiger und PD Dr. Ulrich Pecks
Forschungsbeauftragte der DGPM